Montag, 6. April 2015

Rezension: Erebos

Quelle: Amazon
Amazonkurzbeschreibung: In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen ... 

Cover
 
Das Cover hat mich persönlich nicht angesprochen. Ich mag weder das Material noch mag ich die extreme Farbe. Hätte ich das Buch nicht sowieso zuhause gehabt, hätte ich es vermutlich nie gelesen.
 
Handlung
 
Ich finde die Handlung sehr interessant. Ein Computerspiel, das 'lebt', das mit dir spricht und dir Aufgaben in dem realen Leben stellt. Die Grundidee dahinter war wirklich gut und auch die Umsetzung ist nicht ohne, wenn auch teilweise zu unrealistisch für meine Verhältnisse, denn ich konnte mir einige Szenarien einfach nicht vorstellen. Am Anfang fand ich das Buch ein wenig langweilig und es konnte mich nicht von Anfang an fesseln, erst nach ungefähr dem ersten drittel hatte es mich dann in seinen Bann gezogen.
Generell finde ich es wirklich ganz nett, irgendwie hat mich die ganze Handlung des Buches daran erinnert, das wir durch das Internet und diverse Apps und so weiter quasi gläserne Menschen sind, ich meine,während ich auf meinem Laptop Werbung von Amazon für Bücher kriege, hat meine Schwester Werbung für Handyhüllen auf ihrem Laptop.
Letztendlich zeigt das Buch nur wieder einmal, wie gläsern und durchschaubar wir sind.
 
Charaktere
 
Die Charaktere waren meiner Meinung nach nicht sonderlich vielschichtig, aber das ist auch gar nicht so schlimm, den tiefgründige Charaktere hätten hier einfach nicht in die Geschichte gepasst. Nick war mir am Anfang recht sympathisch, aber nach dem er das Spiel bekommen hat, hat er ein paar Sympathiepunkte verloren, die er später aber wieder dazu gewonnen hat.
Manchmal hat es mich gestört, wie sehr er an dem Spiel hing, da ich mir sowas irgendwie nicht vorstellen kann, vielleicht auch einfach, weil ich überhaupt nicht zocke und wenn überhaupt dann spiele ich FiFa, deshalb ist das für mich eher schwer nachzuvollziehen.
Emily hingegen war mir durchgehend sympathisch, sie hat einen klaren Kopf behalten und sich nicht davon einwickeln lassen.
 
Schreibstil
 
Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist kurzweilig und schnelllebig. Mir persönlich hat der Schreibstil nicht wirklich zugesagt, aber ich denke, das ist Ansichtssache.
 
Fazit
 
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich hervorragend. Es war ein nettes Buch, man muss es aber meiner Meinung nach nicht gelesen haben, also keine klare Empfehlung von mir, aber auch keine Ablehung.
 
♥♥♥ 3/5 Herzen

Kommentare:

  1. Schade, dass dir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat...Ich habe es vor einiger Zeit gelesen und fand es damals toll:)

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    1. Ich weiß nicht, irgendwie ist das nicht meine Welt :)

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  2. Das Buch habe ich vor einer ganzen Zeit mal gelesen und weiß noch, dass ich es damals ziemlich fesselnd fand und dachte, dass es die Schattenseiten von Computerspielen ziemlich gut gezeigt hat. Mir ging es aber ähnlich wie dir, ich konnte diese Abhängigkeit generell nicht ganz nachvollziehen, fand aber, dass diese doch ganz gut vermittelt wurde. ^^

    Liebe Grüße :)

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    1. Sie war auf jeden Fall gut dar gestellt, aber es hat mir einfach nicht zugesagt :/

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  3. Oh na da bin ich gespannt wie es mir gefällt, denn ich lese es grade, fange aber erst an :)

    LG Piglet <3

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    1. Ich bin sehr auf deine Meinung gespannt :)

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  4. Schade das es dich nicht komplett überzeugen konnte ♥ Ursula Poznanski ist meine absolute Lieblingsautorin! Ich kann dir die anderen Bücher von ihr ans Herz legen, ich denke dich wird die Eleria Trilgogie überzeugen, falls du nochmal was anderes von ihr Lesen magst! :)

    Love, Fruitie ♥

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    1. Ich würde Ursula Poznanski gerne noch eine Chance geben, denn ich fand das Buch ja nicht schlecht!

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  5. Ich mochte das Buch total gerne und hab auch gerade Lust es zu rereaden :D (ich habe gerade bei meinem halben Bücherregal Lust, es zu rereaden xD Les grade schon WILL erneut wegen dir ;P) Irgendwie konnte es mich ziemlich packen und die Idee fand ich total faszinierend und spannend ;) Ich denke, dass einem Nick, als er das Spiel bekommt, unsympathisch ist, ist auch etwas beabsichtigt von der Autorin :)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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    1. Das Rereaden kenne ich nur zu gut :D Ich habe auch manchmal Lust, die Hälfte meiner Bücher nochmal zu lesen :D
      Ich kann mir auch vorstellen, dass Nick unsympathisch sein soll, aber naja, irgendwie kam ich mit ihm absolut nicht klar :D

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  6. Ist nicht alles immer Ansichtsache?

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    1. Puuh...als ich sah, dass es dein Montasflop ist, hatte ich schon das schlimmste erwartet und zwar das es dich vertrieben hat, aber 60% Zufriedenheit gehen ja noch. KLar, ist es nicht immer realistsich, aber wie viele von den geshcriebenen Büchern sind das denn?

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    2. Es war dahingehend ein Flop, dass ich was anderes erwartet habe. Natürlich sind viele Bücher unrealistisch, aber hier hat es mich besonders gestört, weiß auch nicht, wieso.

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    3. Einem kann ja auch nicht alles gefallen. Außerdem sind Erwartungen...echt zerstörerisch!

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    4. http://ramiels.blogspot.de/2015/05/kommentier-award.html

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  7. Hey Emme!
    Ich habe das Buch vor 2 oder 3 Jahren gelesen und fand es damals super :D Wir haben es dann auch als Klassenlektürle gelesen und mit ca. 14 Jahren waren eigentlich alle begeistert. Ich glaube aber, dass ich dem Buch heute auch keine 5 Sterne mehr geben würde.

    Liebe Grüße,
    Meike

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    1. Als Klassenlektüre ist das Buch sicherlich sehr gut! Vor allem ist es ja in dem Sinne kein langweiliges Buch und nicht so eine schwere Kost.

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