Mittwoch, 3. Juni 2015

Rezension: Bevor ich sterbe

 
Amazonkurzbeschreibung: Eine Geschichte über den Tod und die Liebe – glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke

Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?
 
Cover

So richtig gefällt mir das Cover jetzt nicht. Mich haben halt der Titel und die vielen positiven Meinungen, die ich zu dem Buch gehört oder gelesen habe dazu bewegt, dieses Buch aus der Bibliothek mitgenommen zu haben, aber wie gesagt, meins ist es nicht.


 
Handlung

Ich habe wirklich viel von dem Buch gehört, auch viel positives und vielleicht ist das dem Buch aus meiner Sicht zum Verhängnis geworden. Der Einstieg fiel mir an sich ganz leicht, es war ganz angenehm in die Geschichte reinzukommen und die Handlung war an sich auch nicht schlecht, aber es sind meiner Meinung nach einfach zu viele Dinge passiert, die mir nicht gefallen haben. Ich kann sagen, dass mich die Geschichte berührt hat, aber leider nicht so, wie ich es erwartet habe, irgendwie habe ich mir mehr Tiefe gewünscht, das Ende war zwar in Ordung, aber so habe ich es mir ehrlich gesagt nicht vorgestellt, generell verlief irgendwie die gesamte Handlung anders als erwartet und ich weiß nicht, woran es lag, aber teilweise hat mir das Verständnis gefehlt, also ich habe zeitweise nicht verstanden, um was es gerade geht, vielleicht lag es aber auch an Unkonzentriertheit meinerseits, ich weiß es nicht.

Charaktere
 
Ich kann Tessa nicht leiden. Dsa hört sich jetzt vielleicht doof an und am Anfang hatte ich auch echt ein schlechtes Gewissen, was komisch ist, da Tessa ein Buchcharakter mit Krebs und keine echte Person mit Krebs ist, aber ich konnte mit ihr einfach nichts anfangen. Sie war störrisch, in mancher Hinsicht egoistisch und hat seltsame Entscheidungen getroffen, die ich definitiv nicht nachvollziehen konnte. Mit ihr wurde ich das ganze Buch lang nicht warm, was mir das Buch ehrlich gesagt so ein bisschen versaut hat.
Adam war an sich in Ordnung, er wird definitiv nicht ein Lieblingscharakter, ist aber bei weitem nicht so schlimm gewesen wie Tessa.
 
Schreibstil
 
Der Schreibstil war anders. Nicht im schlechten Sinne, aber eben auch nicht im guten. Es gab selten Passagen, die sich richtig lange gezogen haben, aber leider auch keine wirklichen Passsagen, die mich mit reißen konnten.
 
Fazit
 
Wie ihr sicher gemerkt habt, bin ich nicht wirklich von dem Buch überzeugt, leider hat es mir nicht wirklich gefallen und ich kann auch keine Empfehlung für das Buch aussprechen.
 
♥♥ 2/5 Herzen


Kommentare:

  1. Kann ich vollkommen nachvollziehen! Ich habe das Buch vor einem Jahr oder so gelesen, hatte wochenlang in der Bücherei darauf gewartet und war dann ziemlich enttäuscht. Wobei ich mittlerweile sagen muss, dass ich die meisten Krebsbücher nicht so toll finde, das geht schon mit TFIOS los. Fand ich anfangs ganz super, aber da hat mir der Film irgendwie auch das Leseerlebnis zerstört :D

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  2. Mir ging es damals mit diesem Buch genau wie dir. Ich hatte eine andere Erwartung von dieser Bucket-List und war von dieser Oberflächlichkeit total enttäuscht, dazu war Tessa auch mir absolut unsympathisch ...

    Liebe Grüße ♥

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  3. Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Ich weiß noch, dass ich das Buch gut fand, aber auch ziemlich speziell. Allerdings scheiden sich die Geister bei Bevor ich sterbe auch wirklich extrem... :)

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