Montag, 26. Oktober 2015

Rezension: Letztendlich sind wir dem Universum egal

 
Amazonkurzbeschreibung:
 
Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
 
Cover
 
Das Cover gefällt mir richtig gut, weil es was anderes ist. Es passt hervorragend zu der Geschichte und ist einfach ein richtiger Blickfang! Die Farben der Schrift harmonieren auch wirklich gut miteinander.
 
Handlung
 
Ich habe viel von dem Buch gehört, war super neugierig, habe es aber nie mitgenommen. Und ich weiß ehrlich nicht wieso. Ich kam recht schnell in das Buch rein, die Idee finde ich nach wie vor fantastisch. Es war super interessant, die Entwicklung von A mitzuerleben, wie er oder sie (ich habe mir A immer als eigentlicher Junge vorgestellt) immer mehr seine eigentlichen Grundsätze über den Haufen wirft. Die Geschichte war auf ihre eigene Art und Weise spannend und hat mich in ihren Bann gezogen.
Leider hat mir ein bisschen was an Erklärung gefehlt. Mit einem solchen Ende habe ich übrigens gerechnet, da man David Levithan oft mit John Green vergleicht.
 
Charaktere
 
Ich wusste nicht, was mich bezüglich der Charaktere erwartet, da ich am Anfang nicht mal wusste, ob sich A daran erinnert den Körper zu wechseln, aber er hat sich dran erinnert.
Er war ein super sympathischer Charakter, der von der Liebe geleitet wurde.
Natürlich gab es immer wieder Situationen, wo seine Reaktionen mich überrascht haben.
Rhiannon war mir noch sympathischer. Sie ist eine super nette Person, die offen für alles ist. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde und ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Keine Ahnung, was ich machen würde, denn die Umstände sind ja schon eher speziell, wenn man es so sagen will.
Aber sie hat nachgedacht und wollte niemandem was schlechtes.
 
Schreibstil
 
Der Schreibstil hat mich überrascht. Immer wieder wurde David Levithan mit John Green verglichen, aber ich war skeptisch. Im Endeffekt kann ich sagen, dass er ähnlich wie John Green schreibt, aber eigene Elemente mit rein bringt. Er hat einen sehr anschaulichen und angenehmen Schreibstil, man quält sich mit nichts ab, aber man ist auch nicht unterfordert.
 
Fazit
 
Ein wirklich schönes Buch, das mich positiv überrascht hat. Ich bin auf Two Boys Kissing sehr gespannt!
 
♥♥♥♥   4/5 Herzen

Kommentare:

  1. Hei c:

    Ich finde ja die Idee zu dem Buch echt klasse und ich werde das Buch auch irgendwann, eines Tages, lesen. Vielleicht wünsche ich es mir auch zu Weihnachten oder so :)
    Schöne Rezi!

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

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  2. Auf Two Boys Kissing bin ich auch gespannt! Letztendlich fand ich damals super :)

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  3. Du machst mich neugierig auf dieses Buch, das oft eher skeptisch betrachte, nicht sicher, ob es mir gefallen würde, obwohl die Idee mich eigentlich schon reizt. :/
    Schöne Rezension!

    Liebe Grüße ♥

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  4. Huhu!

    Ich hab das Buch erst vor kurzem bei uns in der Buchhandlung stehen sehen, weil sie den Gewinner des Jugendbuchpreises (Ist glaube ich auch in Frankfurt auf der Buchmesse verliehen worden) recht schön auf mehreren Rahmendisplays präsentiert haben ... Trotzdem würde ich das Buch wahrscheinlich aufgrund seines Covers wohl eher nicht in die Hand nehmen, das begeistert mich nämlich ehrlich gestanden nicht besonders.

    Liebe Grüße
    Luna

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  5. Huhu,
    mir hat das Buch auch sehr gut gefallen!
    "Two Boys Kissing" war sehr anders,
    aber auch sehr schön und poetisch. :)

    Alles Liebe,
    Laura

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